Wann ist ein Fisch ein Fisch?
Es gibt etwa 30.000 verschiedene Fische. Sie leben in salzigen Meeren oder in Flüssen, Seen und Teichen. So verschieden auch alle Fische sind, ihr Körper ist stets gleich aufgebaut. Kennst du die Begriffe? Ordne jedem Körperteil dieser Prachtschmerle die richtigen Bezeichnungen zu.
- Fische haben keine Augenlider. Sie können die Augen nicht schließen.
- Die Afterflosse liegt zwischen den Bauchflossen und der Schwanzflosse.
- Die Schwanzflosse ist der Hauptantriebsmotor.
- Mit der Seitenlinie spüren Fische jede kleinste Erschütterung und Wasserbewegung.
- Mit den Kiemen atmen die Fische. Sie sind unter dem Kiemendeckel verborgen. Das Wasser wird durch das Maul eingesaugt und hinter dem Kiemendeckel wieder herausgepresst.
- Die Rückenflosse hält den Fisch aufrecht und verhindert unkontrollieres Drehen.
- Die Haut der meisten Fische besteht aus harten Schuppen. Sie schützen den Körper vor Verletzungen. Die Prachtschmerle jedoch hat keine Schuppen, sondern schleimige Haut.
- Mit den Brustflossen können Fische steuern, bremsen und rückwärts schwimmen.
- Es gibt die verschiedensten Maulformen bei Fischen.
- Auch die Bauchflossen dienen zum Steuern und Bremsen. Zusammen mit den Bauchflossen halten sie das Gleichgewicht.
- Am Vorderende des Kopfes liegen die Nasenöffnungen. Die meisten Fische können sehr gut riechen.
Wie ist es, ein Fisch zu sein?
- Unter Wasser gelten ganz andere Gesetze als an Land: Man muss anders atmen und schwebt völlig schwerelos. Gar nicht so einfach. Mit Tauchermaske, Schnorchel und Flossen kannst du einmal ausprobieren, wie es ist, ein Fisch zu sein.
- Genau wie wir brauchen Fische Sauerstoff. Aber sie holen ihn sich aus dem Wasser. Wir dagegen müssen zum Luftholen auftauchen oder durch einen Schnorchel atmen.
- Fische haben eine mit as gefüllte Schwimmblase. Damit schweben sie im Wasser. Mit unserer Lunge kannst du das Schwimmblasenprinzip nachahmen. Wenn deine Lunge beim Tauchen mit Luft vollgefüllt ist, schwebst du weiter oben im Wasser. Wenn du nun unter Wasser ausatmest, sinkst du ab.
- Die Augen der Fische sind perfekt an das Wasser angepasst. Wenn du unter Wasser scharf sehen möchtest, musst du eine Taucherbrille aufsetzen.
- Fische haben ein Seitenlinienorgan, mit dem sie jede Wasserbewegung wahrnehmen können. Dafür hast du eine sehr empfindliche Haut. Stell dich vor den Massagestrahl und probier es aus.
- Mit Flossen kannst du viel schneller schwimmen als mit bloßen Füßen. Wie die Flossen der Fische sind sie hart und durch Strahlen verstärkt. Die Oberfläche dieser Paddel ist groß und kann deshalb Wasser verdrängen.
- Mit ihren Brustflossen steuern die Fische wie du mit deinen Augen beim Schwimmen.
Mehr über Fische: siehe auch unter A wie Aquarium